ROVER CLUB ÖSTERREICH

Mare e Monti - Frühjahrsausfahrt

Liebe Clubmitglieder!

Liebe Freunde der Marke Rover!

 

Wir haben die Saison mit einer Ausfahrt nach Cormons begonnen. Der Einladung von Gerhard und mir sind viele Freunde gefolgt, und so trafen wir uns am Freitag den 30. April um 20:00 zu einem gemeinsamen Abendessen in unserem Hotel. Wie bei uns normal endete das Abendessen bei selbstgebrautem Bier und Wein um 1:30.

 

Am Samstag ging es um 10:00 los und wir wurden verstärkt von Giancarlo, Gianluca und Roberto vom italienischen Rover Club. Die Strecke führte uns durch den Collio über Slowenien nach Duino, wo wir in einem kleinen Hafen das Mittagessen zu uns nahmen. Für den Nachmittag war eine große Runde über das Isonzotal zurück nach Cormons geplant. Da sich das Mittagessen unerwartet lang gestaltete und die Sonne die ersten Urlaubsgefühle aufkommen ließ, kamen wir erst gegen 16:00 wieder in die Gänge. Unser Ziel war das Schloss Miramare bei Triest, wo wir einen kurzen Spaziergang machen wollten. Aufgrund des schönen Wetters und des vermutlich ersten Badetages in diesem Jahr, entschieden wir uns nachdem wir im Gegenverkehrsbereich mit Bussen ein veritables Chaos angerichtet hatten, zu wenden und Richtung Prosecco zu fahren. Die von Gerhard gewählte Strecke hinauf nach Prosecco, war das unerwartete Highlight und die fahrerische Herausforderung des Tages. Jeder der den Film „Pink Panther“ mit Peter Sellers und die Marktplatzszene kennt, weiß was ich meine. Der ältere Mann der uns bei unseren Rangiermanövern beobachtete, dürfte das Kabarett seines Lebens gesehen haben. Die Gesichter der Teilnehmer, aber speziell von Bernhard und Walter sind leider nicht dokumentiert, waren aber für uns die Belohnung für die Organisation. Über Nebenstraßen ging es wieder zurück nach Cormons, wo wir gegen 18:30 eintrafen. Für 20:00 hatten wir eine Trattoria gebucht wo wir bei Antipasti, Pasta und Wein den Tag ausklingen ließen.

 

Am Sonntag ging es gegen 10:00 wieder los. Da das Wetter aber leider auf starken Regen umgeschwenkt hatte, traten wir nach einigen Beratungen, ob wir mit Gianluca noch eine Autosammlung besichtigen wollten, den gemeinsamen Heimweg an. Die Bilder sagen mehr als meine Worte! Danke an Euch alle für das schöne gemeinsame Wochenende,

 

Thomas

Internationales Rover Meeting 2016, Holland

Aus Anlass seines 45-jährigen Bestehens hat der Rover Owners Club Holland von 6. bis 8. Mai zum diesjährigen internationalen Treffen eingeladen.


Mit den Erinnerungen an die Treffen der letzten Jahre in Varese, Linz und Bad Salzuflen haben wir uns mit Vorfreude für das Treffen in Raalte angemeldet. Auf unserer Anreise von Hamburg konnten wir uns in Holland bereits entschleunigen – 80km/ auf der Landstraße, geschwindigkeitsgesteuerte Ampeln, kein Überholen. Genauso gemütlich ging es mit einigen Programmpunkten und wenigen Kilometern Fahrt zwischen den Kaffee- und Kuchenpausen durch die letztendlich zwei Tage des Treffens.
Wir haben die Unterschiede in der Mentalität der Veranstalter mit Interesse verfolgt. Das formlose Zusammenkommen am ersten Abend war genau das, ohne Begrüßung, ohne Information über den Ablauf der Veranstaltung. Die holländischen Teilnehmer kannten sich natürlich untereinander, einige (grenznahe) deutsche Teilnehmer auch und die Tschechen und wir Österreicher haben letztlich auch Anschluss gefunden.


Am Freitag hat uns der Weg nach Beekbergen geführt. Die 39km Strecke über kleine und kleinste Nebenstraßen bringen uns die ländliche Gegenden und schöne Wälder näher. Unser Ziel heißt „Veluwse Stoomtrein Maatschappij“, auf gut deutsch eine Dampfeisenbahngesellschaft. Und was für eine! Verglichen mit den englischen Museumsbahnen gibt’s hier verschiedenstes historisches Wagenmaterial und unterschiedlichste Dampf- und Diesellokomotiven in einem von 250 Freiwilligen professionell geführten Betrieb. Hut ab auch vor dem Betriebsleiter, der uns auf Niederländisch, Deutsch und mit ein paar Worten Tschechisch seine Eisenbahn näher bringt.


Die abgestellten Dampflokomotiven ergeben auch einen sehr schönen Hintergrund für Fotos mit unseren Autos – René Winters vom ROCH legt sich im wahrsten Sinne des Wortes ins Zeug, um außergewöhnliche Perspektiven festzuhalten.


Der Programmpunkt für den Nachmittag hat dann wieder mit Autos zu tun. Wir besuchen das Klassik Ford Museum, das in einer ehemaligen Papiermühle untergebracht ist. Auch hier bekommen wir vom Besitzer eine eigene Führung durch die kleine aber feine Sammlung von hauptsächlich Ford A Modellen, aber auch einiger anderer schöner Oldtimer.


Um die Lücke bis zum Abendessen zu schließen, machen wir auf eigene Faust noch einen Ausflug nach Arnheim, das schönere und näher gelegene Apeldoorn ist wegen des Giro d’Italia bereits abgesperrt.
Am Samstag waren zuerst einmal 25m Fußweg vom Hotel zum nebenan gelegenen Harley-Davidson Museum, dem angeblich größten seiner Art in Europa angesagt. Die Sammlung ist tatsächlich beeindruckend und wenn wir auch noch etwas von den Geschichten und Erklärungen des Besitzers verstanden hätten, wären wir sicher restlos begeistert gewesen.


Danach haben wir versucht, anhand des Roadbooks zu Jansen Karosseriebau zu gelangen. Grundsätzlich braucht man bei holländischen Roadbooks nur vier oder fünf Vokabeln zu kennen, um sie lesen zu können. Dennoch haben wir uns nach der dritten Abzweigung, einer Gruppe Niederländer nachfahrend, verfranst. Doch als wir uns über die eigene Unfähigkeit zu ärgern beginnen, beginnt auch die Gruppe wie wild umzudrehen oder in jede beliebige Richtung abzubiegen. Auch unser zweiter Versuch, wieder ins Roadbook einzusteigen misslingt ... scheint also einen Fehler haben, das Roadbook. Jedenfalls finden wir so Gelegenheit, die Landschaft intensiver wahrzunehmen und das Wetter zu genießen. In der Einfahrt vor dem Betriebsgebäude gibt es ambulant wohlschmeckende Pfannkuchen und nach dem Essen besichtigen wir den Betrieb. Neben z.B. den Rover Specials entstehen hier auch für andere, hochpreisige Fahrzeuge neue Karosserien nach bester handwerklicher Tradition, aber nicht immer mit den originalen Mitteln.


Samstagabend ist traditionell der Tag für das Galadiner und den offiziellen Teil eines internationalen Treffens. Auf Holländisch heißt das Grillbuffet und nach Nachfragen bekommen die Kollegen des RFDeV und wir die Gelegenheit, die Grußworte unserer Präsidenten und die Gastgeschenke zu übermitteln.
Was bleibt sind die Erinnerungen an traumhaft schönes Frühsommerwetter, viele sehr nette Gespräche und die Vorfreude auf das Treffen 2017 in Brünn (CZ).

Wohlfühlen in der Südoststeiermark

 

Die heurige Augustausfahrt führte nicht wie gewohnt an den Traunsee. Um noch mehr Abwechslung in den Club zu bringen, gab es auch neue Teilnehmer und aus Sicht eines solchen ist auch der folgende Bericht geschrieben:

 

Bei traumhaftem Sommerwetter holte mich meine Besitzerin aus der Garage, um sich auf den Weg nach Ilz zu machen. Dort führte ausgehend von Burgau die erste Etappe der Ausfahrt des ÖRCs hin. Ich war schon gespannt, was mich erwarten würde. Ich bin nur ein Mini und fürchtete, mit den großen Wikingern nicht mithalten zu können. Bei einem Parkplatz trafen wir uns mit den übrigen Teilnehmern. Als dann die Modellpalette nicht nur die üblichen P4, 5 und 6 abdeckte, sondern auch Jaguar und Triumph um die Ecke kamen, fühlte ich mich unter so vielen Briten schon richtig wohl.

 

Dann ging es über wunderbar kurvige Straßen zu Pechmanns alter Ölmühle, wo sich die Fahrer bei Heckenklescher oder Traubensaft und einer kleinen Jause stärken konnte. Beim Anblick des Sammelsuriums aus Autos, Traktoren und sonstigem Allerlei fühlten wir uns und unsere Besitzer sich gleich wieder jünger!

 

Weiter entlang etlicher Maisäcker, mit kurzem Halt beim Bulldogwirt, trieb ich dann den 5.3l Jaguar über die südoststeirischen Hügel vor mir her, um zur Mittagspause beim Domittner Klöcherhof einzukehren. Nachdem (erneut) gegessen und getrunken wurde, setzten wir uns weiter in Bewegung, über noch größere Steigungen, nach St. Anna/Aigen. Noch bevor meine neuen Freunde und ich richtig abgestellt waren, war ein Teil der Besitzer schon wieder am Trinken – pardon, Verkosten – in der Vinothek. Da soll noch einer was über unseren Verbrauch sagen!

 

Nachdem wir bisher alle klaglos gelaufen sind, gab es dann auch endlich was für die Fahrer und Beifahrer zu tun. Bei einem Quiz wurde Autowissen quer durch die Geschichte abgefragt, was aber angesichts der vielen Weinsorten nicht mehr so leicht abrufbar war. Am besten gelang dies noch den jüngeren Teilnehmern und so konnten meine Besitzerin und ich den Tagessieg erringen! Der Abend wurde dann im Quartier verbracht, wo sich unser Personal wieder ausgiebig gestärkt hat.

 

Danke für diesen wunderbaren Tag, lieber Reinhard und lieber ÖRC. Veronika und ich folgen der Einladung und sind sicher bald wieder mit dabei!

 

Euer Mini 25th Anniversary

 

 

Herbstfarben

Clubmitglieder und deren Angehörige, die Zeit, Lust und Gelegenheit hatten nahmen die Einladung wahr, an der Ausfahrt „Vom Dreisessel bis ins Donautal“ teilzunehmen. Hans (Zahnarzt Dr. Bauer) lud dazu ein und organisierte für uns alle ein Treffen, wie es besser nicht ablaufen hätte können. Wir erhielten zu Beginn von ihm ein Roadbook, wie es penibler nicht ausgearbeitet sein könnte. Selbstredend waren in allen Lokalen, in denen wir planmäßig einkehrten, die Reservierungen vorgenommen. Danke, Hans, für all Deine Mühe!

 

Die gemeinsame Fahrt startete am Samstag, 15.10.2016 vom Hotel in Büchlberg aus zum „Dreisesselberg“ nahe am Dreiländereck nördlich von Passau. Die letzten hundert Höhenmeter vom Parkplatz bis zum Gipfel gingen wir zu Fuß und erlebten dabei die wunderschöne Aussicht besonders nach Süden bis hin zum Dachstein und zum Kaisergebirge. Danach ging die Reise weiter nach Schlägl, wo wir im Stiftsgasthof zu Mittag aßen. Die anschließende Fahrt hinunter zur Donau war geprägt von gewundenen Straßen, die sich durch die liebliche, herbstlich gefärbte Hügellandschaft zogen, bis wir unten angekommen eine Kaffeepause einlegten. Über Passau ging es wieder zurück zum Hotel.

 

Nach dem Auschecken am Sonntag wurden wir von Hans und seiner Gattin in seiner Ordination zu Sekt und zum „Probesitzen in seinen Behandlungsstühlen“ eingeladen. Man konnte vernehmen, dass niemand von uns jemals einen so angenehmen Zahnarztbesuch erlebt hat! Daraufhin ging die Reise weiter durch Passau mit einem Stopp bei „Maria Hilf“. Von dort hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Dreiflüssestadt. Wie immer von Hans angeführt, bewegte sich unser Konvoi weiter nach Engelhartszell, machte Rast vor dem Stift Engelszell um dann weiter über Schlögen bergan nach St. Agatha zu fahren. Nach dem Mittagessen mit prächtiger Aussicht zu den Voralpen verabschiedeten wir uns voneinander.

 

Die Ausfahrt und das Zusammensein war nicht nur durch unser Glück mit dem schönen Wetter ein gelungenes Wochenende, sondern auch wegen der guten Routenwahl und des schönen Gefühls der Zusammengehörigkeit. Es gab untereinander durchwegs angenehme, interessante Gespräche und die Bereitschaft, einander mit Rat und Tat zu helfen. Diese familiäre Struktur wurde unterstrichen durch das Dabeisein eines Clubmitglieds mit Familie, bestehend aus 4 (vier!) Generationen. Das soll ein anderer Autoclub einmal nachmachen!

 

Alles in Allem eine schöne Erfahrung für das Neumitglied W.A.

 
© Rover Club Österreich